Ferritin im Eisenstoffwechsel [electronic resource] : Diagnostische Strategien /

Eisenstoffwechselstörungen, insbesondere der Eisenmangel, zählen zu den am häufigsten übersehenen oder fehlgedeuteten Erkrankungen. Dies liegt insbesondere daran, daß die in der konventionellen Diagnostik angewandte Bestimmung des Transporteisens im Serum bzw. Plasma wegen der kurzfristigen Schwankungen keine repräsentative Abschätzung der Gesamtkörpereisenreserven erlaubt. War dies früher nur durch die aufwendige und invasive Speichereisenbestimmung im Knochenmark möglich, so gestatten heute empfindliche, gut standardisierte immunchemische Verfahren eine präzise Bestimmung des Eisenspeicherproteins Ferritin im Plasma. Da dessen Sekretion in der Mehrzahl der Fälle die Depoteisenreserven korrekt wiederspiegelt, ermöglicht dies eine schnelle und sichere Diagnose, insbesondere von Eisenmangelzuständen. Wegen der Häufigkeit des Eisenmangels und der meist einfachen Therapie sollte diese Erkenntnis zum medizinischen Allgemeingut gehören. Das vorliegende Buch trägt zu einem besseren Verständnis der wesentlichen pathophysiologischen Grundlagen und diagnostischen Prinzipien bei.

Saved in:
Bibliographic Details
Main Authors: Wick, Manfred. author., Pinggera, Wulf. author., Lehmann, Paul. author., SpringerLink (Online service)
Format: Texto biblioteca
Language:ger
Published: Vienna : Springer Vienna : Imprint: Springer, 1991
Subjects:Life sciences., Hematology., Sports medicine., Biochemistry., Life Sciences., Biochemistry, general., Sports Medicine.,
Online Access:http://dx.doi.org/10.1007/978-3-7091-3316-3
Tags: Add Tag
No Tags, Be the first to tag this record!